Sotschi, 09.07.2007 - Die ehrgeizigen Projekte des Veranstalters der Winterspiele 2014 beginnen bei Null. Fertige Wettkampfstätten sind bislang keine vorhanden. Politik und kräftige Sponsoren sollen helfen.
Sotschi ist eines der größten russischen Entwicklungsprojekte der Geschichte. Die besten Noten hatte die Bewerbung Sotschis im Vorfeld der Vergabe der Olympischen Spiele 2014 nicht erhalten. Dafür die Zusage von Präsident Wladimir Putin, mehr als neun Milliarden Euro in der Region zu investieren. Außerdem war wenige Tage vor der 119. Vollversammlung in Guatemala-Stadt der russische Gaskonzern Gazprom als Hauptsponsor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) eingestiegen. Die Mühen haben sich gelohnt: Russland richtet 2014 erstmals Winterspiele aus.
IOC-Präsident Jacques Rogge: „Sotschi hat ein starkes und visionäres Projekt präsentiert. Ich habe deshalb volles Vertrauen, dass Sotschi exzellente Winterspiele im Jahr 2014 veranstalten wird. Dieses russische Projekt wird ein riesengroßes Erbe hinterlassen: ein sportliches Erbe für die Athleten und für Russlands junge Generation, die nun Wintersport in der Heimat betreiben kann, aber auch ein soziales und ökonomisches Erbe mit einer Infrastruktur, die sowohl im Winter als auch im Sommer genutzt werden kann. Ich gratuliere Sotschi zu diesem beeindruckendem Projekt und freue mich schon auf die Zusammenarbeit in den kommenden sieben Jahren.“
Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgenij Pluschenko (Botschafter von Sotschi): „Ich möchte betonen, dass dies ein Verdienst unseres Präsidenten (Wladimir Putin, Anm.) ist. Er hat in drei Sprachen (Englisch, Französisch und Spanisch) gesprochen und uns große Stärke verliehen. Er hat sehr gute Arbeit geleistet. Wir sind ein großes Team, eine große Familie. Ich habe diesen Sieg erwartet, weil ich Olympiasieger bin. Für mich zählt nur der Sieg - und deshalb gewinne ich auch.“
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