Berlin, 26.06.2007 - Der für diesen Dienstag in Berlin angesetzte Schlichtungstermin mit Eiskunstlauf-Trainer Ingo Steuer wegen dessen Stasi-Vergangenheit ist geplatzt. Steuer und der deutsche Verband kommen sich nicht näher.
Inhalt der Vereinbarung mit dem ehemaligen Paarlauf-Weltmeister sollte die Duldung der Betreuung der Europameister Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy in öffentlichen Eishallen, aber keine direkte Förderung von Steuer mit Bundesmitteln sein. «Wir sind uns noch nicht näher gekommen», deutete Uwe Harnos, Vizepräsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU), Differenzen mit Steuer und seiner Anwältin an.
Der Vize-Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU) hatte in Gesprächen mit dem Bundesinnenministerium (BMI) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Verhandlungen über eine Duldung des früheren „IM Torsten“ geführt. „Mit Ministerium und DOSB haben wir uns abgestimmt. Herr Steuer hat uns in einem fünfseitigen Papier seine Vorstellung dargelegt. Nun gilt es letzte juristische Hürden zu nehmen.“ Am Oberlandesgericht München und am Landgericht MünchenI sind Arbeitsrechtsverfahren anhängig. Dennoch glaubt Harnos, der mit Vertretern sächsischer Eishockey-Vereine über Probleme bei der Lizenzierung debattierte, dass das Chemnitzer Paar und sein Trainer mögliche Kandidaten der DEU für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver sein könnten. Noch in dieser Woche geht es im seit anderthalb Jahren ungelösten Fall Steuer weiter.
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