Der Winter ist in Canada scheinbar erst seit ein paar Tagen vorbei. Überall finden sich Reste von Schnee, der Wind ist verdammt kalt und die Natur schläft noch. Wenn man dann wie wir stundenlang durch diese Landschaft fährt kann einem schon ein wenig langweilig werden. Man hält Ausschau nach witzigen Dingen und kommt auf die abgefahrensten Ideen – zB. ein Auto im Schlamm versenken.
Also was tun? Viele Häuser gibt es in Canada nicht und so haben wir alle in im Umkreis von zwei Kilometern nach Hilfe abgesucht. Nach einer Stunde fanden wir eine sehr hilfsbereite Frau, die sogleich ihren Mann von der Arbeit zum Tatort delegierte. Peter, so hieß der Gute, war unser Retter! So konnten wir die Schaufeln wieder weg bringen und die Buddelaktivitäten einstellen … Peter zog uns mit seinem Megagroßen Ami-Pickup aus dem Schlamm.
Zwei Stunden haben wir dadurch verloren … aber es war ein tolles Highlight. Naja, typisch Frauen am Steuer kann ja mal passieren.
